Die Strandung der MARGARETHA
Kleiner Fehler, große Wirkung
Am 25. September 1880 strandete die Elsflether Bark MARGARETHA an der argentinischen Küste bei Punta Medanos. Ihr eigentliches Ziel war Punta Arenas am südlichen Ende von Chile gewesen.
Der Steuermann des Schiffes hatte einen "kleinen" Fehler in seinen Berechnungen zur Ortsbestimmung und kam deshalb meilenweit vom richtigen Kurs ab. Zusätzlich versäumte es der Kapitän, seinen Offizier ordnungsgemäß zu kontrollieren oder Lotungen vornehmen zu lassen, als das Wasser sichtbar trüber wurde und Land in der Nähe vermuten ließ.
Nach dem Unglück kam es zu einer Seeamtsverhandlung in Brake, bei der sowohl dem Steuermann als auch dem Kapitän die Patente entzogen wurden.
Das Museum erleben
Nachvollziehen können sie den kleinen Fehler mit den großen Folgen in einem extra eingerichteten Raum des Museums. Originaldokumente, das Strandungsmodell und eine Kartenprojektion zeigen anschaulich, wie es zur Strandung kam.
Kinder können die spannende Geschichte anhand eines liebevoll gezeichneten Comics im Stil des Linoldrucks verfolgen.