Nahe der oldenburgischen Weserhäfen existierte eine ganze Zahl von Werften, die ihre Blütezeit im 19. Jahrhundert mit dem Bau von Holzschiffen erlebten. Sie bevorzugten vor allem die Fertigung der Schiffstypen
Brigg und
Bark in großer Zahl. Die Werften lieferten auch Zubehör, wie Rettungs- und Beiboote oder führten notwendige Reparaturen durch.
Mit dem Aufkommen der Eisenschiffe begann der Niedergang der Werften. Viele erkannten die Zeichen der Zeit nicht und verpassten die Umstellung auf neue Werkstoffe. Dennoch überdauerten einige Betriebe die Krise und spezialisierten sich
zum Beispiel auf den Bau von Beibooten oder Yachten.
Das Museum erlebenVerfolgen Sie die Geschichte aus der Sicht beteiligter Bootsbauer. Die einstigen Besitzer von fünf Werkzeugkisten erzählen Ihnen von der Arbeit auf den Werften und wie sie die wechselvolle Zeit erlebten. Eine rekonstruierte Olympia-Jolle von 1936 verdeutlicht Ihnen die Spezialisierung ansässiger Werften wie Abeking und Rasmussen, die heute für die hohe Qualität ihrer Yachten berühmt sind.