Oldenburg

Der Telegraph

Willkommen

Das heutige Wahrzeichen von Brake wurde 1846 als optischer Telegraph erbaut und war in dieser Funktion bis 1852 in Betrieb. 1960 zog hier das neu gegründete Schiffahrtsmuseum ein. 
Es zeigt wertvolle Ausstellungsstücke zur Braker und Oldenburger Schifffahrt des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. 
Erfahren Sie mehr über den harten Bordalltag auf den Walfängern des 19. Jahrhunderts, seemännische Volkskunst und exotische Seemannssouvenirs aus aller Herren Länder. Alle Themen sind natürlich mit spannenden Originalexponaten vertreten.
Schiffsmodelle, zahlreiche „Kapitänsbilder“, Galionsfiguren, Halbmodelle sowie das Fragment eines Rettungsbootes der PAMIR ergänzen die Schausammlung im Telegraphen.
Die Aussicht vom oberen Turmgeschoss gestattet bei fast jedem Wetter einen beeindruckenden Rundblick auf den Braker Stadtkern, die Hafenanlagen mit Kränen, Lagerhäusern und der Stromkaje, auf die gegenüberliegende Flussinsel Harriersand und auf den Schiffsverkehr der Unterweser. 
Über die kurze Geschichte der optischen Telegraphie um 1850 informiert eine Ausstellung in der Turmspitze.

Außenanlagen

Verweilen an der Kaje

Der Telegraph ist von einer maritim gestalteten Kaje umgeben, die zum Verweilen am Ufer der Weser einlädt. Hier finden sich Informationen über den Weserausbau Anfang des 20. Jahrhunderts sowie über den Deich auf dessen Rücken der Telegraph steht. Der Anker der CHRISTIAN VIII ist ein Überrest des bei der Schlacht von Eckernförde vernichteten dänischen Linienschiffes.

An der Kaje befindet sich auch der Anlegeplatz der GUNTSIET, mit der man nach Harriersand übersetzen kann.